Hudson River Haus

Putnam County, NY

2010

Dieses dreistöckige, 687 Quadratmeter große Einfamilienhaus befindet sich auf einem Hanggrundstück im Hudson River Valley. Das Design dieses modernen Hauses wurde mit seiner unmittelbaren Umgebung in Beziehung gesetzt – sowohl mit dem Ausblick, der sich durch die Lage oberhalb des Hudson Rivers ergibt, als auch mit der geologischen Beschaffenheit des Bodens. So wurde die Form des Gebäudes von der Idee eines horizontal gespaltenen Felsens, dessen Schichten verschoben wurden, inspiriert. Durch dieses Schichtungskonzept konnten mehrere Terrassen mit beeindruckendem Ausblick auf den Fluss und die stark bewaldete Landschaft geschaffen werden. Rhythmus und Gefühl, die von dieser Umgebung ausgehen, setzen sich im Innenbereich des Hauses durch den Einsatz modularer Systeme fort. Sie finden sich z.B. in den Einbauschränken, der variierenden Oberflächenstruktur des Kamins, den vertikalen Kerben im Holzfußboden sowie der Treppe. Das Haus wurde so konzipiert, dass es sich flexibel an die klimatischen Veränderungen während der vier Jahreszeiten anpassen lässt – es öffnet sich, um sommerliche Brisen einfangen zu können, im Winter ist es dagegen geschlossen und warm.

©Nikolas Koenig

Hudson River Haus

Putnam County, NY

2010

©Nikolas Koenig

Die Grautöne des in dieser Gegend vorkommenden Schiefergesteins bestimmen das Farbspektrum der Fassade, welche aus Betonfaserplatten in zwei Farbnuancen, hergestellt von der Firma Swisspearl, besteht. Diese Betonfaserplatten schaffen, zusammen mit den Fensterbändern und den Glasschiebetüren, eine Oberflächenstruktur ineinandergreifender Elemente, welche die geometrische Form des Hauses hervorheben.

©Nikolas Koenig

Die von Swisspearl entwickelte Fassade ist im Sinne der Nachhaltigkeit, da sie die Absorption des Regenwassers von den Außenwänden verhindert. Bei diesem Verkleidungssystem sind die Fassadenplatten der tragenden Außenwand vorgehängt, wodurch eine hinterlüftete Fassade entsteht. Als Ergebnis werden die Kräfte, die normalerweise Regenwasser in die Wand treiben, reduziert. An der Ober- und Unterkante der Fassade befinden sich Entlüftungsschlitze, welche Feuchtigkeit schnell abfließen oder verdampfen lassen. Eine Drainageschicht schützt die tragende Konstruktion zusätzlich.

©Nikolas Koenig

Rhythmus und Gefühl, die von der Umgebung ausgehen, setzen sich im Innenbereich des Hauses durch den Einsatz modularer Systeme fort. Sie finden sich z.B. in den Einbauschränken, der variierenden Oberflächenstruktur des Kamins, den vertikalen Kerben im Holzfußboden sowie der Treppe.

©Nikolas Koenig

Die offene Gestaltung des Innenbereichs wurde vom Wunsch des Bauherren nach größtmöglicher Informalität vorangetrieben und ähnelt deshalb dem Layout eines Loft-Grundrisses. Glasschiebetüren und ein zweigeschossiges Atrium im Hauptwohnbereich verstärken dieses Gefühl von Offenheit und sorgen für eine stetige Luftzirkulation im Haus.

©Nikolas Koenig
©Nikolas Koenig
©Nikolas Koenig
©Nikolas Koenig
©Nikolas Koenig
©Nikolas Koenig

Die Kühlung des Hauses funktioniert hauptsächlich durch natürliche Ventilation. Durch zahlreiche Öffnungen, wie Schiebetüren und Fensterflügel, sowie das große, zentral gelegene Atrium mit seinen bedienbaren Oberlichtern, wird eine natürliche Luftzirkulation im ganzen Haus angeregt. Eine geothermische Wärmepumpe mit Erdwärmekollektoren (Schleifensystem) sorgt für zusätzliche Kühlung und Beheizung. Im Sommer beheizt diese auch den Pool und den Whirlpool, indem sie Wärme freigibt. Die Fußbodenheizung reguliert zusätzlich die Innentemperatur des Hauses.

©1100 Architect

Publikationen

Bodenbach, Christof. “Bauen Für Stadt, Land, Fluss.” Häuser, April / May 2012.

Beetschen, Mirko. “Shifts of Grey.” Swisspearl Architecture, October 2010.

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©Nikolas Koenig

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2010

©Nikolas Koenig

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©Nikolas Koenig
©Nikolas Koenig

Die Grautöne des in dieser Gegend vorkommenden Schiefergesteins bestimmen das Farbspektrum der Fassade, welche aus Betonfaserplatten in zwei Farbnuancen, hergestellt von der Firma Swisspearl, besteht. Diese Betonfaserplatten schaffen, zusammen mit den Fensterbändern und den Glasschiebetüren, eine Oberflächenstruktur ineinandergreifender Elemente, welche die geometrische Form des Hauses hervorheben.

©Nikolas Koenig

Die von Swisspearl entwickelte Fassade ist im Sinne der Nachhaltigkeit, da sie die Absorption des Regenwassers von den Außenwänden verhindert. Bei diesem Verkleidungssystem sind die Fassadenplatten der tragenden Außenwand vorgehängt, wodurch eine hinterlüftete Fassade entsteht. Als Ergebnis werden die Kräfte, die normalerweise Regenwasser in die Wand treiben, reduziert. An der Ober- und Unterkante der Fassade befinden sich Entlüftungsschlitze, welche Feuchtigkeit schnell abfließen oder verdampfen lassen. Eine Drainageschicht schützt die tragende Konstruktion zusätzlich.

©Nikolas Koenig

Rhythmus und Gefühl, die von der Umgebung ausgehen, setzen sich im Innenbereich des Hauses durch den Einsatz modularer Systeme fort. Sie finden sich z.B. in den Einbauschränken, der variierenden Oberflächenstruktur des Kamins, den vertikalen Kerben im Holzfußboden sowie der Treppe.

©Nikolas Koenig

Die offene Gestaltung des Innenbereichs wurde vom Wunsch des Bauherren nach größtmöglicher Informalität vorangetrieben und ähnelt deshalb dem Layout eines Loft-Grundrisses. Glasschiebetüren und ein zweigeschossiges Atrium im Hauptwohnbereich verstärken dieses Gefühl von Offenheit und sorgen für eine stetige Luftzirkulation im Haus.

©Nikolas Koenig
©Nikolas Koenig
©Nikolas Koenig
©Nikolas Koenig
©Nikolas Koenig
©1100 Architect

Die Kühlung des Hauses funktioniert hauptsächlich durch natürliche Ventilation. Durch zahlreiche Öffnungen, wie Schiebetüren und Fensterflügel, sowie das große, zentral gelegene Atrium mit seinen bedienbaren Oberlichtern, wird eine natürliche Luftzirkulation im ganzen Haus angeregt. Eine geothermische Wärmepumpe mit Erdwärmekollektoren (Schleifensystem) sorgt für zusätzliche Kühlung und Beheizung. Im Sommer beheizt diese auch den Pool und den Whirlpool, indem sie Wärme freigibt. Die Fußbodenheizung reguliert zusätzlich die Innentemperatur des Hauses.

©Nikolas Koenig

Publikationen

Bodenbach, Christof. “Bauen Für Stadt, Land, Fluss.” Häuser, April / May 2012.

Beetschen, Mirko. “Shifts of Grey.” Swisspearl Architecture, October 2010.

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